Kategorie: orientalisch

Der orientalische Begriff wird verwendet, um sehr umhüllende, üppige Geruchsempfindungen zu definieren, Erinnerungen an ferne Welten, aus denen fast unbekannte Gerüche kommen.

Die orientalische Struktur ist ein Rohstoffakkord, der auf Vanille, würzigen Noten und Patschuli basiert. In Kombination mit pudrigen, moschusartigen, würzigen oder holzigen Facetten entstehen Strukturen mit starker Wirkung, umhüllend und sinnlich. Die frischeren Varianten sind jedoch mit einer leichteren Komponente (aromatisch, blumig) verbunden und werden als „halborientalisch“ oder „floriental“ definiert.

Die ersten erfolgreichen Parfums dieser Familie waren Molinards Habanita von 1921 und Guerlains Shalimar von 1925, gefolgt von YSLs Opium und Guerlains Samsara.

Angel von Thierry Mugler aus dem Jahr 1992 war die erste Komposition, die die orientalische Note mit der innovativen Gourmand-Facette kombinierte, ein Trend, dem Lolita Lempicka und viele andere folgten und der auch heute noch große Akzeptanz findet.

Evokationen: Sinnlichkeit, Wärme, Stolz.